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His Royal Highness Grand Duke Friedrich Maik ®



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Die Großherzogliche Familie hat sich seit Jahrhunderten ein eigenes Gesetz gegeben. Nach dem Hausgesetz wacht der Großherzog über “Ansehen, Ehre und Wohlfahrt” der Großherzogthümer Mecklenburg-Strelitz, Mecklenburg-Schwerin und des Herzogthum Pommern.

    Großherzog Friedrich Maik

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    Wie kam es dazu, dass es in Mecklenburg einen Großherzog Friedrich Maik ® gibt? Am 01.11.1968 erblickte ein Kind namens Geikler Maik ® das Licht der Welt. Ein halbes Jahr später verstarb er am 08.03.1969 an einer schweren Erkrankung. Friedrich Maik wurde am 28.03.1969 geboren. Ihm wurde die Identität von Geikler Maik ® als Schutz übertragen.

      Der Großherzog hat seit Jahrhunderten eine bedeutende Rolle in ganz Europa.

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      Anders als ein Politiker muss sich der Großherzog nicht alle vier Jahre zur Wiederwahl stellen. Deshalb ist das Staatsoberhaupt freier, auch unpopuläre Themen anzusprechen. Seine Rollen und Aufgaben im Staat sind langfristig und generationsübergreifend ausgerichtet.

        Die Monarchie ist von grosser Bedeutung für die Großherzogthümer Mecklenburg-Strelitz, Mecklenburg-Schwerin und das Herzogthum Pommern.

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        Eine Sammlung der häufigsten Fragen und Antworten rund um die Großherzogthümer Mecklenburg-Strelitz, Mecklenburg-Schwerin und das Herzogthum Pommern.

          Die Landesfahne




          Fryas Standschrift, Fästas Runschrift und Godfrieds Zahlen








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          Übersetzung des Blattes 45 aus der Original-Handschrift
          (als Faksimile abgedruckt bei Ottema 1872 und 1876):

           „Was hierunter steht, ist in die Wände der Waraburg geschrieben: WRALDA – T’ANFANG (Der Anfang) – T’BIJIN (Der Beginn). Was hier oben steht, das sind die Zeichen des Jul. Das Jul ist das erste Sinnbild Wraldas, auch vom Anfang oder Beginn, aus dem die Zeit kam. Die Zeit ist der Kroder, der ewig mit dem Jul herumlaufen muß. Hiernach hat Frya die Standschrift geformt, welche sie für ihren Text gebrauchte. Als dann Festa Volksmutter war, hat diese daraus die »Run-« oder Laufschrift gemacht. Der Witkönig (vgl. Wiking(er) / Viking), das heißt Seekönig, Godfried der Alte, hat dann von der Stand- und von der Laufschrift absonderliche Zahlzeichen gemacht. Es ist darum nur recht, daß wir jährlich deshalb ein Fest feiern. Wir mögen Wralda hierfür ewig dankbar sein, daß es seinen Geist so stark in unsere Ahnen hat fahren lassen.

          Zu ihrer Zeit hatte Finda auch eine Schrift erfunden, aber diese war so hochfahrend und voll mit Fransen und Kringeln, daß die Nachkommen die Bedeutung davon bald verloren hatten. Danach haben sie unsere Schrift erlernt, namentlich die Finnen, die Tyrier und die Krekaländer (Spanien, Italien, Griechenland). Aber sie wußten nicht, daß diese Schrift vom Jul abgeleitet war und daß sie darum auch immer mit dem Lauf der Sonne (von links nach rechts) geschrieben werden mußte. Überdies wollten sie, daß ihre Schrift für andere Völker unlesbar sein sollte, weil sie immer Geheimnisse haben. So sind sie stark von der Weise abgewichen, dermaßen, daß später die Kinder die Schriften ihrer Eltern kaum zu lesen vermochten, wogegen wir unsere allerältesten Schriften genauso lesen können, als ob sie gestern geschrieben seien.“

          Hier ist die Standschrift und darunter die Run-Schrift und weiter die Zahlzeichen aus beiden Schreibweisen.“





          Ottema weiß über diese altfriesische Schrift und Sprache folgendes zu berichten:

          „Die Sprache ist überaltes Friesisch, noch älter und viel reiner als die Sprache des friesischen »Rjuchtboek« (Rechtsbuch) oder alter friesischer Gesetze, und davon in vielen Formen und Buchstabierungen unterschieden, so daß sie eine völlig einzigartige Dialektform wiedergibt, die den Lokalitäten nach die Sprache gewesen sein muß, wie sie vom Vlie bis an die Schelde gesprochen wurde.

          Der Stil ist höchst einfach, kurzgefaßt, in kurzen Sätzen, ungezwungen sich bewegend, eben wie die tägliche Umgangssprache, und frei in den Formen der Worte.

          Die Buchstabierung ist gleichfalls einfach und bequem, so daß das Lesen nicht die geringste Mühe kostet: Und bei aller Regelmäßigkeit dennoch so frei, daß jeder der verschiedenen Schreiber, die an dem Buch gearbeitet haben, seine eigenen Besonderheiten hat, die entstanden sind durch die Änderung der Aussprache der Vokale im Verlaufe langer Zeiträume, was natürlich der Fall sein muß, da der letzte Abschnitt fünf Jahrhunderte später geschrieben wurde als der erste. Dieses Buch, glaube ich sagen zu können, ist als Antiquität in Sprache und Schrift einmalig in seiner Art.

           

          Die Schrift gibt Anlaß zu einer vielleicht sehr wichtigen Bemerkung:

          Die Griechen wissen und erkennen an, daß sie ihre Schrift nicht erfunden haben. Sie schreiben die Einführung der Schrift dem Kadmus zu, einem Phönizier. Die Namen ihrer ältesten Buchstaben von Alpha bis zum Tau stimmen so vollständig überein mit den Namen der Buchstaben des hebräischen Alphabets, mit dem das phönizische wohl nahe verwandt gewesen sein mag, daß die phönizische Herkunft dieser Namen wohl nicht bezweifelt werden kann. Aber die Form ihrer Buchstaben unterscheidet sich so völlig in allem von der phönizischen und hebräischen Schrift, daß in dieser Hinsicht an keine Verwandtschaft zu denken ist. Von woher haben also die Griechen die Schreibweise der Buchstaben empfangen?

          Aus »Thet bok thera adela folstar« (»Das Buch der Folger Adelas«) lernen wir, daß zu der Zeit, als Kadmus gelebt haben muß, etwa 16 Jahrhunderte vor Christus, ein lebhafter Handelsverkehr zwischen den Fryas/Friesen und den Phöniziern bestand, die sich «Kadhemar«(«Küstenbewohner«) nannten. Der Name «Kadmus« kommt zu sehr an das Wort «Kadhemar« heran, um nicht zu folgern, daß Kadmus einfach einen Phönizier bezeichnet.

          Weiter lesen wir, daß sich um die gleiche Zeit eine Priesterin von der Burg zu Walcheren, Minerva, auch Nyhellenia genannt, als Herrin einer Fryas-Kolonie in Attika niederließ und dort die Burg Athenja (Athen) gegründet hat.

          Fryas Standschrift, Festas Runschrift und Godfrieds Zahlen (Seite 46/47 als Faksimile bei Ottema 1872 & 1876)

          Ebenso aus den Berichten, die an den Wänden der Waraburg aufgezeichnet waren, daß Findas Volk auch eine eigene Schrift besaß, die jedoch sehr umständlich und mühevoll zu lesen war und daß die Tyrier und die Krekaländer daher die Schrift von Frya gelernt haben.

          Bei dieser Vorstellung erklärt sich die ganze Sache von selbst, und es wird deutlich, wodurch die äußerliche Ähnlichkeit zwischen der griechischen und der altfriesischen Schrift entstanden ist, die auch Cäsar bei den Galliern ins Auge gefallen ist; ebenso, auf welche Weise die Griechen die Benennung von Findas und die Schreibweise von Fryas Schrift nebeneinander bekommen und behalten haben.

          Ebenso auffällig ist die Schreibweise der Ziffern. Man nennt unsere Zahlen gewöhnlich arabische Ziffern, obwohl sie mit den arabischen Zahlzeichen nicht die geringste Ähnlichkeit haben. Die Araber in Spanien haben ihre Ziffern nicht aus dem Osten mitgebracht, denn die semitischen Völker benutzten das gesamte Alphabet zum Aufschreiben von Zahlen. Die Art und Weise, mit 10 Zeichen alle Zahlen auszudrücken, haben die Araber im Westen gelernt, doch dafür Zeichen ausgewählt, die einigermaßen mit ihrer Buchstabenschrift übereinstimmten, und dennoch nach westlicher Art von links nach rechts geschrieben wurden. Unsere Ziffern scheinen hier ursprünglich altfriesische Ziffern gewesen zu sein, deren Schreibweise den gleichen Ursprung hat wie die Buchstabenschrift und von den Linien des »Jol« (Julrad) abgeleitet ist.“

           

          Harm Menkens ergänzt dazu noch:

          „Dieses überalte Altfriesisch wurde in der Frühzeit und vor der Vermischung mit anderen Völkerschaften in fast ganz Europa gesprochen, zuletzt auf dem Gebiet des späteren Deutschen Reiches einschließlich Holland und Dänemark und Südengland.“

          An dieser Stelle ist natürlich die Frage berechtigt, auf welchem Papier Adela und ihre Nachfahren damals, 559 bis 50 v. Chr., die drei Bücher geschrieben haben, aus denen die Chronik besteht? Die Antwort ist so simpel wie verblüffend: Auf Schreibfilz! Die Frauen der Fryas verstanden sich damals vortrefflich darauf, aus Flachs/Leinen Schreibfilz herzustellen. Es wurde sogar so zahlreich produziert, daß es eine Zeit lang ihr zentrales Handelsgut wurde, welches Seefahrer wie Kaufleute sehr geschätzt haben. Die Fryas stellten also ihr eigenes Papier her!

           


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          „Fryas Tex“ (Fryas Rat)

           

          Das erste, was sie ihre Kinder lehrte, war Selbstbeherrschung, das zweite, die Liebe zur Tugend, und wenn sie erwachsen waren, lehrte sie sie den Wert der Freiheit erkennen. „Denn“, sagte sie, „ohne Freiheit sind alle anderen Tugenden alleine gut, um euch zu Sklaven zu machen, eurer Abkunft zur ewigen Schande.“

          Sie gab, bevor sie die Erde verließ, ihren Kindern ihren Rat, weise Gebote, deren Grundlage bildete: Ordnung und Handhabung reiner Sitten, Liebe und Hilfsbereitschaft für den Nächsten, Gleichberechtigung aller Menschen, d. h. niemals die Freiheit eines anderen zu nehmen, da die Freiheit als das höchste Gut galt. Jedes frisch vermählte Paar bekam etwa ein Hektar Land mit einem Heim – kostenlos! – auf dem die künftige Familie gedeihen sollte (vgl. Familienlandsitze aus den Anastasia-Büchern!). Es wurde dem Familienvater zur lebenslänglichen Nutzung übergeben, der es nur in Ausnahmefällen an seinen Sohn weitervererben konnte: Herausragende Taten für das Gemeinwohl oder das gesamte Volk – z. B. als siegreicher Heerführer im Verteidigungskrieg – wurden mit dem Privileg eines größeren Hauses und der Möglichkeit der Vererbung an den jüngsten Sohn belohnt. Dies ging maximal bis zum Enkel, danach mußte es wieder in das Eigentum der Gemeinde überführt werden. Starb der Vater eines natürlichen Todes, ging das Land i. d. R. wieder in das Eigentum der Gemeinde über. Starb er vorzeitig, z. B. durch Krieg, kümmerte sich die Gemeinde um die Hinterbliebenen. Wurde er durch Krieg versehrt, durfte er bei Versammlungen stets in der vordersten Reihe sitzen, damit die Jüngeren sein Opfer für die Gemeinde ehren und nicht vergessen sollten.





          Volksmütter und Burgmütter

          Daß sich Frauen und Männer in dieser Kultur einander achteten, sehen wir daran, daß statt eines Königs eine Volksmutter bzw. Ehrenmutter gewählt wurde, deren Oberleitung aller materiellen wie geistigen Interessen des Frya-Volkes oblag. Überall, wo Fryas Kinder wohnten, finden wir auch Burgen, auf denen eine Burgmutter ihre Residenz hat. So u. a. zu Staveren (Stavja), Medemblik (Medeasblik), Walcheren (Walhallagara), Leiden (Lydasburch), Aachen (Aken), Kassel (Kattaburch), Münster (Mannagardaforda), Freiburg (Nyfryasburch = Neu-Fryasburg), Göteborg (Godasburch) in Schweden, Lindesnes (Lindasburch) in Norwegen, Cádiz (Kadik) in Spanien, Athen (Athenja) in Griechenland und sogar am Indus (Minnagara). Die vornehmste aller Burgen war die Fryasburg auf Texland (Texel), wo die Volksmutter ihren Sitz hatte.

          Solch eine Burgmutter hatte einen ganzen Hofhalt. Es waren ihr beigegeben: 21 Jungfrauen (Burgmaiden),   7 Schülerinnen, 21 Burgherren, 7 bejahrte Weisen, 7 bejahrte Kriegsleute, 7 alte Seehelden, 300 junge Burgverteidiger, 3 reitende Boten, 50 Ackersleute, ein Schreiber, ein Burgemeister und ein Arzt. Einschließlich der Burgmutter befanden sich also etwa 430 Menschen auf jeder Burg.

          Die alten Friesen bauten demnach Burgen und Dörfer, aber keine Städte! Sie suchten ihre Stärke in der Bildung des Geistes und der Intelligenz, in Ehrlichkeit und reinen Sitten. Und die Burgen waren die Brennpunkte, von denen alles Licht ausstrahlte.






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